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Sandstraße 14

23552 Lübeck

Tel. 0451 38455434

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PHYSIOTHERAPIE
pekrul . völk

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Gemeinsam Gesund

Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Ihnen Lösungsstrategien für vorhandene Problematiken wie bspw. Funktions- und Bewegungseinschränkungen oder Schmerzsymptomatiken zu finden, um diese alltagsrelevant und nachhaltig einzubinden.

Eine genaue Befunderhebung ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie. In der ersten Sitzung erarbeiten wir daher gemeinsam mit Ihnen Ihren spezifischen Befund und stellen eine Problemanalyse. Hierbei stehen verschiedene Tests / Assessments zur Verfügung.

Eine visuelle Analyse und Therapiebegleitung anhand von Bild- u/o. Videomaterial kann ebenfalls unterstützend eingesetzt werden, sodass Therapiepläne- u. strategien besser verstanden und wirksam in den Alltag übersetzt werden können. Ein Vorher - Nachher Vergleich am Anfang und Ende der Therapie ist dabei immer ein interessantes Erlebnis.

Kompensationsmechanismen, die im Laufe der Zeit zu Veränderungen des Bewegungssystems und resultierend zu Dysbalancen, Schwäche, Schmerzen oder Funktionsverlust führen können (oder aber andersherum - "Die Funktion bestimmt die Struktur, und die Struktur die Funktion"), müssen rechtzeitig erkannt und aufgehoben werden. Hierfür ist eine aktive Auseinandersetzung mit körperlichen (biomechanischen, als auch neurophysiologischen) Beschaffenheiten, sowie Befundung auf Bio-Psycho- Sozialer Ebene unabdingbar.

Behandlungen von

Schädigungen und Erkrankungen

des Zentralen- und Peripheren Nervensystems

Aufgrund jahrelanger Erfahrung im neurologischen Rehabereich ist es uns möglich, auch komplexere

Diagnosen effektiv zu behandeln.

Assessments der Neurologie, aber 

auch der Orthopädie, sowie

verschiedene Therapieverfahren

kommen hier gezielt zum Einsatz, um

funktionelle Motorik und

physiologische Bewegungsmuster zu

fördern, verbessern und wiederherzustellen.

      Unsere Leistungen

  • Manuelle Therapie (MT)

  • Krankengymnasik Zentrales Nervensystem (KG ZNS / PNF)

  • Krankengymnastik am Gerät (KGG)

  • Krankengymnastik (KG)

  • Manuelle Therapie nach Typaldos (Faszientistorsionsmodell - FDM)

  • Manuelle Lymphdrainage (MLD)

  • Kinesiotaping

  • Elektrotherapie (ET)

  • Klassische Massagetherapie

  • Wärmetherapie

Zusammen aktiv,
gemeinsam gesund
PV

Manuelle Therapie

Die Manuelle Therapie ist ein Behandlungsansatz, bei dem Funktionsstörungen des Bewegungsapparates untersucht und behandelt werden. Grundlage der Manuellen Therapie sind spezielle Handgriff- und Mobilisationstechniken, bei denen Schmerzen gelindert und Bewegungsstörungen beseitigt werden. Physiotherapeuten untersuchen dabei die Gelenkmechanik, die Muskelfunktion sowie die Koordination der Bewegungen, bevor ein individueller Behandlungsplan festgelegt wird. 

Die Manuelle Therapie bedient sich sowohl passiver Techniken als auch aktiver Übungen. Zum einen werden blockierte oder eingeschränkte Gelenke von geschulten Physiotherapeuten mithilfe sanfter Techniken mobilisiert, zum anderen können durch individuelle Übungen instabile Gelenke stabilisiert werden. Ziel des Behandlungskonzeptes: Wiederherstellung des Zusammenspieles zwischen Gelenken, Muskeln und Nerven.

PNF-Therapie

PNF steht für „Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation“.Was bedeutet das? Ihr Körper verfügt über unterschiedliche Sinnesorgane. Durch die so genannten Bewegungsfühler (Rezeptoren) nehmen Sie wahr, wie Ihr Körper sich bewegt oder in welcher Position er sich befindet („Propriozeptiv“). Daher wissen Sie ohne hinzusehen, ob Sie zum Beispiel Ihr Knie gerade strecken oder beugen. Eine PNF-Therapie regt diese Rezeptoren in Gelenken, Muskeln und Sehnen durch gezielte Stimulation an und aktiviert sie. Durch die Stimulation wird die Wahrnehmung gefördert, sie ist entscheidend für Bewegungsorganisation.

PNF fördert somit das Zusammenspiel zwischen Rezeptoren, Nerven und Muskeln („Neuromuskulär“). Arbeiten sie gut zusammen, fallen Ihnen alle alltäglichen Bewegungen leichter („Fazilitation“).

Die PNF Therapie unterscheidet sich von anderen Übungsbehandlungen:

Speziell die Drehungen / Rotationen bei den Bewegungen werden gezielt hervorgehoben, um den Muskelverläufen optimal gerecht zu werden.

Am Beginn jeder physiotherapeutischen Behandlung durch PNF steht die „Befundung“ Ihrer Bewegungsfähigkeiten. Sodann besprechen Sie mit dem Therapeuten oder der Therapeutin, welche körperlichen Fähigkeiten Sie verbessern möchten und formulieren gemeinsam eine Zielvereinbarung. 

PNF ist Konzept, Therapiemethode und Technik zugleich.

Dabei ist besonders hervorzuheben, dass PNF sich an den Ressourcen des Patienten orientiert und diese gezielt zur Verbesserung der Bewegungs- und Haltungskontrolle einsetzt. D.h., dass zur Verfügung stehende Fähigkeiten von besonderem Interesse sind. Machen Sie folgendes kleines Experiment: „drücken Sie Ihre Hand kräftig auf den Tisch, vor dem Sie gerade sitzen“. Sie werden sogleich merken, dass Ihre Bauchmuskeln zu arbeiten beginnen. So kann ein kräftiger Arm genutzt werden, um schwache Bauchmuskeln zu aktivieren.

Jeder PNF Therapeut kennt die Zusammenhänge unserer motorischen Organisation und kann so Ihre guten Fähigkeiten gezielt einsetzen. Viele Wiederholungen der zu erlernenden Bewegung in variablen Kontexten führen schließlich zum Therapieerfolg.

PNF kann Menschen mit Störungen des Bewegungs- oder Stützapparates helfen, ihre Sicherheit und Selbständigkeit zu verbessern und Schmerzen zu beheben oder zu lindern.Eine Behandlung nach PNF wird insbesondere angewandt bei Bewegungsstörungen aufgrund von:

 

  • Multipler Sklerose

  • Morbus Parkinson

  • Querschnittslähmung

  • Schädel-Hirn-Trauma

  • Schlaganfall

  • Gelenkoperationen

  • Sportunfällen

  • Gesicht-, Mund- und Schluckbeschwerden (inklusive Kieferproblematiken)

  • Rückenschmerz

 

Die Therapie verbessert die bewusste und unbewusste Steuerung der Körperhaltung und Bewegung. Bei schweren Erkrankungen oder Verletzungen fördert PNF lebenserhaltende Funktionen wie die Atmung, das Essen und das Schlucken.

Gerätegestützte Krankengymnastik

Die gerätegestützte Krankengymnastik (KGG) ist eine aktive Behandlungsform der Physiotherapie, bei der medizinische Trainingsgeräte und Zugapparate eingesetzt werden. Das Ziel dieser Therapieform ist die Verbesserung von Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination. Die Krankengymnastik am Gerät ist ein wichtiges Element in der Rehabilitation nach Operationen, Knochenbrüchen oder Gelenkverletzungen, kann aber auch in der Prävention von Verschleiß- und Rückenerkrankungen eingesetzt werden.

Der Physiotherapeut erarbeitet je nach Krankheitsbild des Patienten einen individuellen Behandlungsplan. Im Fokus steht dabei die Erarbeitung funktioneller und automatisierter Bewegungsmuster. Von besonderer Bedeutung ist die systematische Wiederholung bestimmter Muskelanspannungen mit dem Ziel der Leistungssteigerung.

Manuelle Therapie nach Typaldos - FDM

Das Faszien-Distorsions-Modell wurde 1991 von dem amerikanischen Arzt Stephen Typaldos entwickelt. Auf Basis der Körpersprache der Patienten entwickelte er die 6 Distorsionsmuster die heute bekannt sind.

Jede dieser Distorsionen wird vom Patienten mittels einer spezifischen Körpersprache gezeigt und kann sofort vom Therapeuten mit den entsprechenden Behandlungstechniken therapiert werden.

Das Verstehen der Körpersprache ist ein essentieller Teil in der Behandlung im Fasziendistorsionsmodell. Das Erlernen und Erkennen dieser Körpersprache und den entsprechenden Behandlungstechniken ist einfach und vom ersten Tag an in der Praxis am Patienten anwendbar.

Der Therapeut der im Faszien-Distorsions-Modell »denkt« und handelt ist in der Lage auch komplexere Beschwerdebilder den einzelnen Distorsionen auf Grund der Beschreibung des Patienten zuzuordnen um somit zu deutlich schnelleren Behandlungserfolgen zu gelangen.

In vielen Fällen spürt der Patient schon nach der ersten Behandlung eine deutliche Schmerzlinderung.

Manuelle Lymphdrainage

Die Manuelle Lymphdrainage wird seit den 60-er Jahren von Physiotherapeuten mit entsprechender Zusatzqualifikation auf Verordnung des Arztes durchgeführt. Ziel der Behandlung ist es, die reduzierte Pumpfunktion des Gefäßsystems zu unterstützen. In erster Linie dient die manuelle Lymphdrainage der Entstauung von geschwollenem Gewebe. Hierbei handelt es sich zumeist um Schwellungen an Armen oder Beinen. Physiotherapeuten verwenden dabei spezielle Handgriffe, bei denen zum Beispiel durch rhythmische, kreisende und pumpende Bewegungen der Handflächen die angestaute Flüssigkeit in Richtung der zuständigen Lymphknotenstation abtransportiert wird. Durch die Atmung und durch zusätzliche Anregung entfernt liegender Lymphknoten kann dabei eine Sogwirkung erzielt werden, die den Abtransport der Gewebsflüssigkeit begünstigt. Das Gewebe schwillt ab, die Schmerzen werden gelindert und das Gewebe wird lockerer und weicher, was sich ebenfalls auf die Beweglichkeit auswirkt.

Die Manuelle Lymphdrainage wird häufig als 2-Phasentherapie angewandt. Die Phase I der Entstauung bedeutet tägliche Lymphdrainagetherapie, Hautpflege, Kompressionstherapie mit Bandagen und Entstauungstherapie, die Phase II bedeutet Manuelle Lymphdrainage nach Bedarf und Kompression mit einem nach Maß angefertigten Kompressionsstrumpf und Gymnastik zur Entstauung. Die Manuelle Lymphdrainage ist somit ein Teil der Komplexen Physikalischen Entstauungstherapie.

Elektrotherapie

Die Elektrotherapie (Elektrostimulation) gehört zu den Physikalischen Therapien. Sie wird unter anderem eingesetzt, um die Muskulatur zu lockern, die Durchblutung zu fördern, Schmerzen zu reduzieren und die Heilung zu verbessern. Dazu führt der Physiotherapeut dem Patienten meist über aufgeklebte Elektroden Strom zu.

Formen der Elektrotherapie

Man unterscheidet verschiedene Verfahren der Elektrotherapie:

  • Gleichstromtherapie (Galvanisation)

  • Niederfrequenztherapie (bis zu 1000 Hertz)

  • Mittelfrequenztherapie (1 bis 100 Kilohertz)

  • Hochfrequenztherapie (über 100 Kilohertz)

Wirkungen der Elektrotherapie

Der elektrische Strom hat dabei unterschiedliche Wirkungen auf das Gewebe:

  • Förderung der Durchblutung

  • Anregung der Muskelaktivität beziehungsweise Lockerung der Muskulatur

  • Beeinflussung der Schmerzleitung

  • Erwärmung von Haut und tieferen Gewebeschichten

  • Anregung des Stoffwechsels

  • Stimulation bei Lähmungen